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Stiftentreffen aktuell

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9. Stiftentreffen vom 24. Oktober 2015

Wir verbrachten einen schönen Nachmittag und Abend. Wir sind mit dem Zug von Gossau in die Lustmühle gefahren und haben zuerst den alten Güttinger Standort besucht. Nachher sind wir bei schönem, warmen Wetter zur Firma Num gewandert. Dort waren ca. 40 Personen gekommen. Peter von Rüti als CEO der Num-Gruppe hat uns die Firma vorgestellt. Anschliessend haben uns die ehemaligen Stiften Jörg Federer und Andreas Weigele die Firma gezeigt. Nach dem anschliessenden Apéro sind wir zurück nach Gossau gefahren. Ungefähr 50 ehemalige Stiften und einige Ehrengäste sind dort zusammen gekommen. Das Protokoll des letzten Treffens ist unten angefügt.

Detaillierte Informationen findet man dann auf der homepage www.besuche.ch/guettinger/.


 

8. Stiftentreffen vom 23. Oktober 2010

 Das Protokoll des Treffen’s in 17 prosaischen Bildern

 

1. So könnte es im Thurgau gewesen sein

Anfang Jahr zweitausendzehn
spürte Röbi, es muss was geh’n,
und es fiel ihm sofort ein,
das muss das Stiftentreffen sein.

Und er, so wie man ihn ja kennt,
als Anti-Mü-Ge Präsident
nahm die Sache in die Hand
und schrieb ins Appenzellerland:
„Ist bei euch auch alles klar?
Ich wünsch‘ ein gutes, neues Jahr“.

 

2. Und so in Appenzell Ausserrhoden

Hans, der hat noch nichts gespürt,
was natürlich daher rührt:
Dort beginnt das neue Jahr
ja erst so Mitte Januar.

Dort ist es immer noch ein Muss:
Das Kalender-Blatt vom Julius.
Und Päpste, schon in alten Tagen
hatten dort noch nie das Sagen.

Hans sah das Mail mit schrägem Blick
und schrieb darauf sofort zurück:
„Lieber Röbi, denk daran,
bei uns fängt s’Jahr erst später an!“

 

3. Und so wieder im Thurgau

Als das Mail zu Röbi kam
und er es zur Kenntnis nahm
Da staunte er und merkte schon:
Da läuft etwas asynchron.

Er dachte nach und kam zum Schluss,
dass man den Ablauf ändern muss.
Sonst wird die Planung allzu schwer.
Er überlegte hin und her
bis er die beste Lösung fand:
Wir bleiben hier im Unterland,
suchen hier ein gutes Haus
und lassen Ausserrhoden aus.

 

4. Ende der Mutmassungen

So schlimm war’s nicht, wie es hier tönt.
Das OK hat sich schnell versöhnt.
Wieder wurden Adressen gesucht,
doch es wurde nicht geflucht!
Die alten Herren nahmen’s kühl.
Das hat man langsam im Gefühl.

Das Programm blieb nach Röbi‘s Art
ohne Appenzeller Fahrt.
Ist ihm wahrlich auch zu gönnen.
Wir haben damit leben können!


5. Treffpunkt „Typorama“ Bischofszell

Im Museum dort für Druckmaschinen
waren dreissig schon erschienen
und genossen da den Wein
und auch das Zusammensein.

Man teilte dann die Gruppe auf.
Dann nahm die Führung ihren Lauf.
Man staunte über Blei und Satz,
schön aufgestellt an seinem Platz.

Bei einem GSA-Gerät
wären sie froh, wenn‘s laufen tät.
Der Stanzer gehe leider nicht
und Ersatz, den gibt es nicht.
denn der Streifen ist so schmal.
Eben nur ein Sechs-Kanal.

Leute aus dem GSA
waren ja genügend da.
Vielleicht war einer so geschickt,
hat ihn inzwischen schon geflickt?

Eintritt, Wein und Chips und mehr
hat Num bezahlt, wir danken sehr.

 

6. Zwischen-Trunk

Nachher ging‘s ins Restaurant.
Im Dorf als Eisenbahn bekannt.
Dort zog Röbi sechzig Franken ein.
Das müsse für den Abend sein!
Nach dem Trunk ging‘s dann im Nu
im Auto Richtung Gossau zu.

 

7. Treffpunkt „Alter Bahnhof“ Gossau

Um sieben waren fünfzig da.
Auch Vreni und auch Monika.
Der Saal war wieder dekoriert,
die Tische wieder schön verziert.
Das alles macht der Hans zum Glück
als Blick zur alten Zeit zurück.

Natürlich war der Röbi schnell
zum Kassieren auch zur Stell.
Einer braucht  ja dann am Schluss
die Kohle, wenn er zahlen muss!


8. Die Legenden

Jedes Mal das Allerbeste
sind die lieben Ehrengäste.
Wyler, Schoch, VA-Quadrat
Hunziker, Eichmann, alle parat.
Gü richtet schöne Grüsse aus
Er bleibe eben gern zu haus.

 

9. Musikanten

Instrumente waren schon bereit.
Zum Musizieren war‘s jetzt Zeit.
Felix nahm den Bass auch mit.
Das war natürlich schon der Hit!
Auch Mäni, Fredy und auch ich
musizierten froh und freuten sich.

 

10. Abendessen

Dann wurd‘ das Essen aufgefahren
Braten, Gemüse und Teigwaren.
Zum Dessert gab es dann noch Glacé
und den Kaffee in einer Tasse.

 

11. Der Blick zurück

Kurz nach dem guten Abendessen
wird das eine nicht vergessen.
Das Protokoll wird vorgelesen
und zeigt: Wie ist es dort gewesen?
Man erinnert sich so Stück um Stück
ans letzte Treffen gern zurück.

 

12. Hu-Schi-Song

Das alte Hunziker-Scheine-Lied,
das Mäni als Stift schon damals schrieb,
führten er und Hans dann auf.
Nach dem Lied, nur kurz darauf
hielten wir dem „paffen“ Hu
eine Kernspeicher-Ebene zu.

 

13. Krämer Hans

Hans kramte dann in alten Dingen,
um diese an den Mann zu bringen.

Yangsu bekam sein Blech-Lehrstück
ganz erstaunt mit Lob zurück.

 Rolf Zwicky erhielt vom Digisail
Schema zurück, mindestens ein Teil.
Damals hat er sehr geschickt
einen Bond-Draht reingeflickt!

Ein Rechner-Schema gab er mir
samt Beschreibung auch dafür.

 

14. Der Appenzeller Ackermann

Das Gedicht , das ich damals schrieb,
als für die Raucher kein Platz mehr blieb,
habe ich auch noch vorgetragen.
Ich hab zwar schon vor tausend Tagen
mit dem Rauchen aufgehört,
und trotzdem hat es mich gestört,
wie es diesen Leuten geht,
und um den Arbeits-Frieden steht.

 

15. Vermisste Gant

Erst um eins ging‘s Geld zu Ende
Das gab dem Programm eine Wende.
Die Gant, die üblich vorgesehen
musste nicht in Einsatz gehen.

Das war schade, denn die Gant
war doch immer interessant.
Hoffentlich läuft dieser Fall
nicht mehr so beim nächsten Mal.

 

16. Alles hat ein Ende

Um halb zwei leert sich der Saal
Es war schön, auch dieses Mal
Langsam geht das Fest zu Ende.
Hans räumt auf und ganz behände
wird auch die Musik verstaut,
denn bevor der Morgen graut,
müssen halt die alten Knaben
schon eine Zeit geschlafen haben.

 

17. Schluss

Man hoffte, es gibt auf jeden Fall
in fünf Jahren ein nächstes Mal.
Dann ging der Letzte auch nach Haus.
Drum ist das Protokoll jetzt aus.

 

        Gais, im Oktober 2015
        Der Protokollführer: René Diem